Melika Parsa Doost: Wie Eine Iranische Schauspielerin Die Schweizer Filmbühne Erobert

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ملیکا پارسا دوست بازیگر ist der Name, der in der Schweizer Filmbranche seit dem Frühjahr 2026 für Furore sorgt. Die 29-jährige Darstellerin aus Teheran, die vor zwei Jahren nach Zürich zog, hat mit ihrem Debüt in der internationalen Koproduktion «Der Schatten des Granatapfels» nicht nur Kritiker begeistert, sondern auch das Publikum im ganzen Land in ihren Bann gezogen. Der Film, der am letzten Zürcher Filmfestival uraufgeführt wurde, erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die zwischen zwei Kulturen hin- und hergerissen ist – eine Rolle, die Parsa Doost wie für sich geschrieben scheint.

Doch was macht ihren Reiz aus? Die Schauspielerin ملیکا پارسا دوست بازیگر selbst sagt in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung», dass sie «die leisen Töne liebt, die Zwischenräume, die nicht jeder sieht». Ihre Fähigkeit, Emotionen ohne grosse Gesten zu transportieren, verleiht ihren Figuren eine Tiefe, die man in der heutigen schnelllebigen Unterhaltungswelt selten findet. Kein Wunder, dass die Schweizer Filmakademie sie bereits für den besten Nachwuchsdarsteller nominiert hat – und das, obwohl sie erst einen einzigen Kinofilm im Land gedreht hat.

Ein kultureller Brückenbauer zwischen Iran und der Schweiz

Parsa Doost ist nicht nur eine Schauspielerin, sondern auch eine Botschafterin des kulturellen Austauschs. In einem Land wie der Schweiz, das selbst vier Sprachen vereint, stösst ihre Arbeit auf offene Ohren. Sie dreht derzeit in Genf eine Dokumentation über iranische Diaspora-Künstler, die in der Schweiz leben. «Ich will zeigen, dass Kunst keine Grenzen kennt», sagt sie und lächelt. Ihre Präsenz auf Social Media – über 150.000 Follower auf Instagram – hilft, diesen Dialog zu verstärken. Aber Vorsicht: Sie nutzt die Plattform nicht für Selfies, sondern für lange, nachdenkliche Texte über Identität und Heimat. Ein Risiko in der heutigen Zeit, das sich auszahlt.

Vom Theater in Teheran zum Film in Lausanne

Ihre Karriere begann in Teheran, wo sie an der Universität der Künste studierte. Schon mit 22 spielte sie in mehreren preisgekrönten Kurzfilmen, die auf Festivals in Cannes und Berlin liefen. Der Durchbruch in der Schweiz kam jedoch nicht über Nacht. Sie arbeitete als Kellnerin in einem Café in der Altstadt von Bern, während sie vorsprach. «Ich habe an manchen Tagen an mir gezweifelt», gesteht sie. «Aber dann kam eine Rolle in einem kleinen Experimentalfilm, den ein Absolvent der Zürcher Hochschule der Künste gedreht hat. Der Film ging viral – nicht auf TikTok, sondern auf der Leinwand in Locarno.»

Der Film, der alles veränderte: «Der Schatten des Granatapfels»

Diese Produktion, eine Schweizerisch-iranische Koproduktion unter der Regie von Laleh Khorram, zeigt Parsa Doost in einer ihrer intensivsten Rollen. Sie spielt eine Ärztin, die in einem Spital in Shiraz arbeitet und sich gegen die Willkür eines korrupten System wehrt. Die Dreharbeiten fanden teils in der Schweiz, teils in Iran statt – ein logistischer Albtraum, wie die Produzentin sagt. Doch das Ergebnis überzeugt: Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» spricht von einem «Meisterwerk der leisen Rebellion». Der Film läuft ab November in den Schweizer Kinos – und die Nachfrage ist riesig.

Warum gerade die Schweiz? Ein Blick auf die Migrationspolitik

Ein Grund für Parsa Doosts Erfolg hier ist die Schweizer Offenheit gegenüber Künstlern aus Krisenregionen. Das Bundesamt für Kultur fördert gezielt Projekte, die interkulturelle Brücken schlagen. «Ich habe ein Stipendium erhalten, das mir die ersten Monate ermöglichte», erklärt sie. «Ohne diese Unterstützung wäre ich vielleicht heute in Istanbul oder Paris – aber nicht hier.» Ihre Geschichte ist ein Beispiel für eine gelungene Integration, die weit über die üblichen Klischees hinausgeht. Sie betont: «Ich bin keine Flüchtlingsschauspielerin, ich bin eine Schauspielerin, die zufällig aus Iran kommt.»

Zukunftsperspektiven: Hollywood oder doch lieber Locarno?

Was kommt als Nächstes? Gerüchte um eine Rolle in einer internationalen Serie kursieren, aber Parsa Doost bleibt bescheiden. «Ich will nicht zu schnell aufsteigen», sagt sie. «Ich möchte Geschichten erzählen, die mich bewegen – egal ob in der Schweiz, in Iran oder anderswo.» Ihr nächstes Projekt ist ein Film über die iranische Dichterin Forugh Farrokhzad, der in der Schweiz gedreht wird. Und sie denkt darüber nach, selbst Regie zu führen. «Meine grosse Leidenschaft ist das Schauspiel, aber ich will auch hinter der Kamera lernen.» Die Schweizer Filmbranche darf gespannt sein – dieser Name wird noch oft fallen.

Und wer weiss, vielleicht wird ملیکا پارسا دوست بازیگر schon bald zu einem Begriff, den man nicht nur im Feuilleton, sondern auch an der Filmbörse kennt. Eines ist sicher: Sie hat das Zeug dazu, eine der wichtigsten Stimmen des neuen Schweizer Kinos zu werden.

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