Die Neue Schweizer Digital-Identität 2.7 01 047: Was Das Für Bürger Bedeutet

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**2.7 01 047** – diese Zahlenkombination dürfte in den kommenden Monaten in der Schweiz zum festen Begriff werden. Das Bundesamt für Justiz hat gestern offiziell den Startschuss für die landesweite Einführung der digitalen Identitätsplattform „2.7 01 047“ gegeben. Ab Mitte 2026 sollen alle Schweizerinnen und Schweizer ihre Ausweise, Verträge und Behördengänge sicher und zentral über diese neue Lösung verwalten können. Die Verordnung, die das Projekt rechtlich absichert, tritt heute in Kraft. Experten sprechen von einem Quantensprung für den E-Government-Standort Schweiz.

Doch was verbirgt sich genau hinter der nüchternen Bezeichnung **2.7 01 047**? Es handelt sich um eine hybride Blockchain-Architektur, die von der ETH Zürich zusammen mit der Post und Swisscom entwickelt wurde. Die Zahl „2.7“ steht für die zweite Generation des siebten Prototyps, „01“ für den Kanton Zürich als Pilotregion und „047“ für die Sicherheitsstufe, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf höchstem Niveau garantiert. Die Plattform soll Behördengänge radikal vereinfachen – vom digitalen Pass bis zur Steuererklärung.

Wie die 2.7 01 047 den Alltag verändert

Ab August 2026 können Bürger in Zürich, bald darauf landesweit, ihren Personalausweis, den Führerschein und sogar das Stimmrecht über die App «2.7 01 047» nutzen. Einmal registriert, entfällt das lästige Vorzeigen von Papierdokumenten. Die Identität wird per Gesichtserkennung und Fingerabdruck bestätigt – datenschutzkonform nach den Vorgaben des neuen Schweizer Datenschutzgesetzes. Die Behörden versprechen: Keine Cloud, keine zentrale Datenbank, sondern eine verteilte, anonymisierte Prüfung.

Kritik an der 2.7 01 047: Datenschutz oder Überwachung?

Doch nicht alle sind begeistert. Der Verein «digitale Freiheit» warnt vor einer «gläsernen Identität». Die 2.7 01 047 sei zwar technisch fortschrittlich, aber die Pflicht zur Nutzung bei gewissen Behördengängen könne schnell zur Überwachungsinfrastruktur werden. Die Debatte erinnert an die Diskussionen um die E-ID-Vorlage, die 2021 noch vom Volk abgelehnt wurde. Damals scheiterte der erste Anlauf. Jetzt hofft der Bundesrat auf mehr Akzeptanz, weil die 2.7 01 047 dezentral und open source ist.

Bundesrat verspricht: Freiwilligkeit bleibt gewahrt

«Niemand zwingt Sie zur 2.7 01 047», betont Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider im Interview. Die physischen Ausweise bleiben weiterhin gültig. Die digitale Variante sei ein Angebot, kein Zwang. Dennoch rechnen Experten mit einer hohen Akzeptanz, da die App auch für private Dienstleister wie Banken oder Versicherungen geöffnet wird. Der Start im Kanton Zürich sei bewusst gewählt: Die 2.7 01 047 soll dort unter echten Bedingungen getestet werden, bevor sie auf die ganze Schweiz ausgeweitet wird.

Technische Details: Wie sicher ist die 2.7 01 047?

Das System basiert auf einem neuartigen Konsensmechanismus, den die ETH-Forscher «Zero-Knowledge-Proof» nennen. Die 2.7 01 047 prüft nur, ob eine Eigenschaft stimmt – etwa das Alter –, ohne die genaue Identität preiszugeben. Ein Hackerangriff wäre extrem schwierig, da die Daten auf den Geräten der Nutzer bleiben. Trotzdem mahnen Sicherheitsexperten: Kein System sei zu 100% sicher. Die Behörden haben ein Bug-Bounty-Programm aufgelegt, um Schwachstellen frühzeitig zu finden.

Internationale Vergleiche: Schweiz als Vorreiter?

Andere Länder wie Estland oder Dänemark haben bereits digitale Identitäten. Die 2.7 01 047 geht aber weiter: Sie ist die erste staatlich unterstützte, vollständig dezentrale Lösung weltweit. Die EU beobachtet das Projekt genau. Sollte es funktionieren, könnte die Schweiz zum Vorbild für die europäische eIDAS-Verordnung werden. Der Druck ist hoch – gerade in einem Land, das Datenschutz grossschreibt.

Ausblick: Was kommt nach der 2.7 01 047?

Die aktuelle Version ist erst der Anfang. Für 2027 ist eine Erweiterung geplant, die auch das elektronische Patientendossier und die digitale Unterschrift für Unternehmen integriert. Die 2.7 01 047 wird dann zur 2.8 weiterentwickelt – mit noch mehr Funktionen, aber auch grösseren Herausforderungen. Die Schweizer Bevölkerung kann sich in den nächsten Monaten an Testläufen beteiligen. Wer jetzt schon neugierig ist, findet auf der Website des Bundesamts für Justiz alle Informationen zur Registrierung.

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